Merken Ein sonniger Nachmittag in meiner Küche, und ich wollte etwas Leichtes, aber Sättigendes machen – etwas, das sich nach Urlaub anfühlt, auch wenn ich nur zuhause bin. Ich hatte gerade frische Orangen gekauft, und die dufteten so verlockend, dass ich beschloss, sie in etwas Herzhaftes einzubauen. Aus dieser spontanen Laune entstand dieses Farro-Salat-Rezept, das seitdem zu meinem go-to Gericht für Tage geworden ist, an denen ich mich nach Sonne sehne.
Das erste Mal habe ich diesen Salat für eine Freundin gemacht, die sich gerade gesünder ernähren wollte, aber nicht auf Geschmack verzichten mochte. Sie nahm sich eine große Portion mit, und einen Tag später schrieb sie mir, dass sie ihn noch immer aß und sich fragte, ob ich das Rezept aufschreiben könnte. Das war der Moment, in dem ich wusste, dass dieses Gericht etwas Besonderes war.
Zutaten
- 1 Tasse ungekörnter Vollkorn-Farro: Das Herzstück dieses Salats – wähle Farro wirklich sorgsam aus, denn die Qualität macht einen großen Unterschied in der Konsistenz und dem Geschmack.
- 3 Tassen Wasser: Für das Kochen des Farros, und ein guter Tipp ist, das Wasser leicht gesalzen zu halten, damit der Farro bereits würzig wird.
- 1/2 Teelöffel Speisesalz: Nicht sparen bei diesem Salz – es macht den Unterschied aus.
- 1 mittlerer Fenchel, dünn geschnitten: Der Fenchel bringt eine süßliche, knusprige Note mit sich, die die Orangen perfekt ergänzt.
- 2 große Orangen, geschält und segmentiert: Verwende saftige Orangen und versuche, so viel Saft wie möglich zu bewahren.
- 2 Tassen Rucola oder zartes Spinatblatt: Diese grünen Blätter geben dem Salat Volumen und eine leichte Bitterkeit, die alles ausbalanciert.
- 2 Esslöffel gehackte frische Petersilie: Die Petersilie fügt Frische und Tiefe hinzu – verwende wirklich frische, nicht getrocknete.
- 1/2 Tasse geröstete Mandelsplitter: Das Rösten macht den Unterschied – die Nüsse werden dadurch intensiver und verlieren ihre Blässe.
- 3 Esslöffel Natives Olivenöl Extra: Ein gutes Öl ist hier nicht verhandelbar.
- 1 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft: Kauf dafür extra Orangen, wenn nötig – der frische Saft macht das Dressing unvergleichlich.
- 1 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft: Das Gleichgewicht zwischen orange und zitronig ist entscheidend.
- 1 Teelöffel Honig oder Ahornsirup: Ein wenig Süße rundet das Dressing ab.
- 1 Teelöffel Dijon-Senf: Der Senf bindet die Zutaten zusammen und fügt eine feine Schärfe hinzu.
- 1/4 Teelöffel Meersalz und 1/4 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Schmeck alles ab und vertrau deinem Gaumen.
Anleitung
- Den Farro vorbereiten und kochen:
- Spüle den Farro unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar läuft. In einem mittleren Topf den Farro mit 3 Tassen Wasser und 1/2 Teelöffel Salz vermischen, zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren, abdecken und 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis der Farro zart aber noch bissfest ist. Jedes überschüssige Wasser abgießen und abkühlen lassen.
- Die Mandeln rösten:
- Während der Farro kocht, die Mandelsplitter in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, häufig rührend, bis sie goldbraun und duftend sind. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
- Die Salatzutaten zusammenbringen:
- In einer großen Schüssel den gekühlten Farro mit dem geschnittenen Fenchel, Orangensegmenten, Rucola oder Spinat und Petersilie vermischen. Diese Kombination gibt dir bereits ein wunderbar visuelles Ergebnis.
- Das Dressing zubereiten:
- In einer kleinen Schüssel oder in einem Glas das Olivenöl, Orangensaft, Zitronensaft, Honig oder Ahornsirup, Senf, Salz und Pfeffer vermischen, bis alles gut kombiniert ist. Der Senf wird hier der Emulgator – ohne ihn würde das Dressing sich trennen.
- Alles zusammenbringen:
- Das Dressing über den Salat gießen und sanft vermischen, damit nichts zu sehr zerbrochen wird. Die Mandeln hinzufügen und leicht umrühren, dann mit den Fenchel-Fronden garnieren.
- Servieren:
- Sofort servieren oder kühlen – dieser Salat schmeckt tatsächlich auch noch besser am nächsten Tag, wenn die Aromen sich weiter vermischt haben.
Merken Eines Abends brachte mein Mann unerwartet einen Arbeitskollegen mit nach Hause, und ich war froh, dass dieser Salat in meinem Kühlschrank wartete. Ich konnte ihn schnell auf den Tisch bringen, und der Kollege aß so viel, dass er mich nach dem Rezept fragte – ein Moment, der mir zeigte, dass echtes Essen die Menschen zusammenbringt, ohne dass man viel Aufhebens drumherum macht.
Warum dieser Salat so funktioniert
Das Schöne an diesem Salat ist das Spiel zwischen den verschiedenen Texturen – der bissfeste Farro, die knusprigen Mandeln, der zarte Fenchel und die saftigen Orangen. Jeder Bissen fühlt sich anders an und schmeckt anders, was das Essen niemals langweilig macht. Die Zitrusfrüchte durchdringen alles leicht, ohne zu überwältigen, und das Öl sorgt für einen samtigen Abschluss.
Variation und Erweiterung
Der erste Impuls könnte sein, diesen Salat genau nach Rezept zu machen, aber ich habe gelernt, dass er sehr flexibel ist. Manchmal füge ich gegriltes Hähnchen hinzu, wenn ich mehr Eiweiß möchte, oder Kichererbsen für ein veganes, protein-reiches Gericht. Ich habe auch schon Blutorangen oder sogar Grapefruit verwendet, wenn Orangen nicht verfügbar waren, und es war jedes Mal wunderbar.
Lagerung und Make-Ahead Tipps
Einer meiner liebsten Aspekte dieses Salats ist, dass er sich tatsächlich verbessert, wenn man ihn einen Tag vorher macht. Der Farro absorbiert die Aromen des Dressings und wird immer schmackhafter. Ich lagere ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank und es hält sich wunderbar für drei bis vier Tage. Wenn du es für mehrere Tage machst, bewahre das Dressing separat auf und vermische es erst kurz vor dem Servieren, besonders wenn du frische Grüns möchtest, die nicht zu wilken.
- Lagere alles in einem luftdichten Behälter und es bleibt drei bis vier Tage frisch.
- Das Dressing kann separat gemacht und bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- Füge die Mandeln kurz vor dem Servieren hinzu, wenn du möchtest, dass sie besonders knusprig bleiben.
Merken Dieser Salat ist für mich zu einem Klassiker geworden, den ich immer wieder machen kann, weil er mich glücklich macht. Er schmeckt nach Sonne, nach Einfachheit und danach, dass ich mich um mich selbst kümmere.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Wie lange kann ich den Farro-Salat aufbewahren?
Der Farro-Salat hält sich verschlossen im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Das Dressing darf erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, damit das Grünzeug nicht welk wird. Die Mandeln separat aufbewahren und vor dem Servieren unterheben.
- → Kann ich Farro durch andere Getreide ersetzen?
Ja, Gerste funktioniert ähnlich gut wie Farro. Für eine glutenfreie Version eignet sich Quinoa hervorragend – die Kochzeit verkürzt sich dabei auf etwa 15-20 Minuten. Der Geschmack bleibt leicht nussig und die Textur angenehm.
- → Welche Orangen eignen sich am besten?
Blutorangen verleihen dem Salat eine besonders intensive Farbe und ein leichtes Beerenaroma. Navelsingern sind süß und saftig, während normale Navelorangen eine klassische Balance zwischen Süße und Säure bieten. Für eine exotische Note können auch Grapefruits verwendet werden.
- → Wie kann ich den Salat proteinreicher gestalten?
Gegrillte Hühnchenbruststreifen, gekochte Garnelen oder Kichererbsen ergänzen den Salat hervorragend. Auch feta oder Ziegenkäse passen gut zu den mediterranen Aromen und erhöhen den Proteingehalt beträchtlich.
- → Warum muss der Farro vor dem Dressing abkühlen?
Heißer Farro würde das Grünzeug welken lassen und das Dressing könnte sich ungleichmäßig verteilen. Abgekühlter Farro behält seine Bissfestigkeit und nimmt das Dressing besser auf, ohne dass andere Zutaten leiden. Das Ergebnis bleibt frisch und knackig.
- → Kann ich den Salat vorbereiten?
Der Farro kann bis zu 2 Tage im Voraus gekocht werden. Fenchel und Orangen können vorbereitet, aber getrennt aufbewahrt werden. Das Dressing lässt sich hervorragend vorbereiten und hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche. Alles erst kurz vor dem Servieren kombinieren.